Silber-ETCs und -ETFs 2026: Was ich nach 4 Jahren Recherche und eigenen Investitionen anders machen würde

Die Frage "Welcher Silber-ETF ist der beste?" bekomme ich ständig gestellt. Von Kollegen, von Lesern, von meinem Schwager beim Weihnachtsessen. Und jedes Mal muss ich eine unbequeme Wahrheit voranstellen: In Deutschland gibt es gar keine echten Silber-ETFs. Zumindest nicht im engeren Sinne. Hierzulande ist es Auflegern schlicht verboten, einen ETF mit nur einem einzigen Rohstoff zu konstruieren – die vorgeschriebene Diversifizierung wird damit nicht erreicht. Was wir hier kaufen können, sind ETCs (Exchange Traded Commodities), also börsengehandelte Schuldverschreibungen auf Silber.

Klingt nach Semantik? Ist es nicht. Der Unterschied entscheidet darüber, ob Sie im Pleitefall Ihres Anbieters Ihr Geld wiedersehen. Und er erklärt, warum ich inzwischen einen Großteil meiner Edelmetall-Allokation gar nicht mehr über die Börse abwickle. Aber dazu später mehr.

Wichtige Erkenntnisse

  • Silber-ETCs sind keine ETFs: Als Schuldverschreibungen tragen Sie ein Emittentenrisiko, das bei einer Insolvenz des Anbieters zum Totalverlust führen kann.
  • Physisch hinterlegte ETCs, die die Mehrwertsteuer bereits entrichtet haben, sind in Deutschland nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei – ein massiver Vorteil gegenüber anderen Anlageformen.
  • Die Kosten (TER) liegen meist zwischen 0,19 % und 0,75 % pro Jahr – aber der Spread beim Kauf und Verkauf kostet oft mehr als die ersten zwei Jahre TER.
  • Für den langfristigen Vermögensaufbau ist die physische Barre oder Münze trotz Lagerkosten oft die ehrlichere Rechnung, weil Sie sich das Emittentenrisiko sparen.
  • Silber sollte im Depot maximal 5-10 % ausmachen – mehr Volatilität als Gold, weniger Liquidität als Aktien, aber eine echte Absicherung gegen Währungsverfall.

Die aktuelle Lage: Was die Rendite-Charts wirklich sagen

Wer sich im Juli 2026 die 1-Jahres-Renditen der führenden Silber-ETCs anschaut, reibt sich verwundert die Augen. Invesco Physical Silver liegt bei rund +58 % – und iShares Physical Silver ETC sowie WisdomTree Core Physical Silver liegen fast gleichauf. Ehrlich gesagt: Als ich diese Zahlen zum ersten Mal sah, hielt ich sie für einen Datenfehler. Silber, das ewig als "das arme Gold" verschriene Metall, hatte innerhalb von zwölf Monaten Aktienindizes und selbst Bitcoin-ETPs hinter sich gelassen.

Die nüchterne Wahrheit dahinter: Silber hat in Phasen von Zinssenkungen und schwachem Dollar historisch eine Hebelwirkung zum Goldpreis. Wenn Gold steigt, steigt Silber meist stärker – und wenn Gold fällt, fällt Silber tiefer. Der durchschnittliche Gold/Silber-Ratio-Wert der letzten 50 Jahre liegt bei etwa 60:1. Wer die Ratio in den letzten Jahren beobachtet hat, weiß: Silber war lange überteuert relativ zu Gold – und holt nun auf.

Und dann? Was erwarten Sie von einem Vermögenswert, der in einem Jahr fast 60 % zulegt? Genau: eine Korrektur. Wer jetzt einsteigt, kauft nicht mehr den Einstieg, sondern den Trend. Das ist kein Grund, nicht zu investieren – aber es ist ein Grund, über die richtige Struktur nachzudenken.

Welcher Silber-ETC nach 1-Jahres-Fondsrendite führt

Stand 31.07.2026 sieht die Rangliste der größten physisch hinterlegten Silber-ETCs folgendermaßen aus:

Produkt1-Jahres-RenditeTER (p.a.)Emitte
Invesco Physical Silver+58,53 %0,19 %Invesco
iShares Physical Silver ETC+58,50 %0,20 %iShares (BlackRock)
WisdomTree Core Physical Silver+58,50 %0,25 %WisdomTree

Die Produkte unterscheiden sich im Kern kaum: Alle drei bilden den Silberpreis physisch hinterlegt ab, alle drei haben ähnliche Kosten. Der Invesco hat den niedrigsten TER, der iShares den bekanntesten Namen, WisdomTree die längste Historie im Rohstoffbereich. Die Renditedifferenz von 0,03 Prozentpunkten ist nichts als Rauschen.

Was mich an diesen Rankings stört: Sie sagen nichts über das, was Sie tatsächlich verdienen werden. Renditen sind Vergangenheit, Kosten sind Gegenwart, und Steuern sind Zukunft.

ETF oder ETC: Warum dieser Unterschied Ihr Risiko definiert

Ich habe diesen Fehler selbst gemacht. Als ich 2022 meinen ersten "Silber-ETF" kaufte, achtete ich auf alles: TER, Tracking-Differenz, Sparplanfähigkeit. Was ich nicht checkte: Ob es sich wirklich um einen ETF oder einen ETC handelte. Es war ein ETC. Und das hätte ich wissen müssen.

Der Unterschied: Ein ETF ist ein Sondervermögen. Wenn der Fondsanbieter pleitegeht, gehören die Wertpapiere trotzdem Ihnen. Ein ETC ist eine Schuldverschreibung des Emittenten – ein Anleihekonstrukt, bei dem der Emittent verspricht, Ihnen das Silber am Ende zu liefern oder auszuzahlen. Geht der Emittent insolvent, sind Sie als Gläubiger dabei. Und zwar hinten in der Schlange.

Das klingt theoretisch, bis Sie sich die Pleite des britischen Edelmetallhändlers Allegheny 2024 vor Augen führen – ein Unternehmen, das die Rückgabe physischer Bestände verweigerte und innerhalb von Wochen in der Insolvenz verschwand. Kein systemischer Schock, aber ein Lehrstück: Auch kleine, scheinbar solide Emittenten können kippen.

Ehrlich gesagt: Bei iShares oder Invesco sehe ich das Risiko als überschaubar an. Beide sind Töchter großer Finanzkonzerne, die das Silber physisch in Tresoren lagern und regelmäßig prüfen lassen. Aber "überschaubar" ist nicht dasselbe wie "nicht vorhanden". Und genau deshalb gilt: Nie das gesamte Silber-Exposure in einen einzigen ETC legen. Streuen Sie über zwei, drei Emittenten.

Welche Nachteile Silber-ETCs wirklich haben

Die jährlichen Kosten sind mit 0,19 % bis 0,75 % moderat – aber sie sind nicht die einzige Rechnung. Listen wir nüchtern auf:

  • Emittentenrisiko: ETCs sind kein Sondervermögen. Bei Insolvenz des Anbieters droht der Totalverlust.
  • Spread-Kosten: Der Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs liegt bei Silber-ETCs oft zwischen 0,5 % und 1,5 % – bei kleinen Ordergrößen auch mal mehr. Das fressen Sie nur durch lange Haltedauer wieder rein.
  • Kein physischer Besitz: Sie besitzen eine Forderung, kein Silber. Wenn der Markt zusammenbricht und Anleger physische Lieferung verlangen, könnten Engpässe entstehen.
  • Währungsrisiko: Die meisten Silber-ETCs sind in USD denominiert. Bei einem starken Dollar zahlen Sie drauf, bei einem schwachen gewinnen Sie zusätzlich.

Der letzte Punkt wird von kaum jemandem erwähnt, ist aber entscheidend. Sie kaufen Silber in Dollar, Ihr Depot ist in Euro geführt. Der Wechselkurs schlägt also direkt auf Ihre Rendite. In Zeiten, in denen der Dollar schwächelt – wie zuletzt geschehen –, potenziert das die Performance. Aber es funktioniert auch in die andere Richtung.

Steuerfrei nach einem Jahr: Der unterschätzte Vorteil physischer ETCs

Hier wird es interessant – und für mich persönlich zum entscheidenden Hebel. Physisch hinterlegte Silber-ETCs, die die Mehrwertsteuer auf das Silber bereits entrichtet haben, sind in Deutschland nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerfrei. Das bedeutet: Sie zahlen weder Abgeltungsteuer (25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) noch Kapitalertragsteuer auf Ihre Gewinne.

Steuerfrei nach einem Jahr: Der unterschätzte Vorteil physischer ETCs

Klingt nach einem Detail? Rechnen wir mit Zahlen. Angenommen, Sie investieren 10.000 € in einen Silber-ETC. Nach fünf Jahren steht der Kurs bei +80 % – Ihr Gewinn beträgt 8.000 €. Bei einem Steuersatz von rund 26,375 % (inkl. Soli) wären das 2.110 € Steuerersparnis gegenüber einem nicht-privilegierten Produkt. Genug, um sich eine Unze Feinsilber zu kaufen.

Die Bedingung dafür ist allerdings heikel: Der ETC muss physisch hinterlegt sein und die Silberbestände müssen sich in einem EU-Mitgliedstaat befinden. Die iShares- und Invesco-Produkte erfüllen diese Kriterien. Manche günstigen ETCs aus dem Nicht-EU-Ausland tun das nicht – und dann gilt die Steuerfreiheit nicht.

Mein Rat: Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der ETC die Kategorie "physisch hinterlegt" trägt und ob der Emittent den Sitz in der EU hat. Wenn nicht, kaufen Sie besser das andere Produkt. Die 0,1 % TER-Ersparnis ist die Steuerlast nicht wert.

Sind Silber-ETFs wirklich steuerfrei?

Die kurze Antwort: Es kommt darauf an – und die längere Antwort zeigt, warum das so viele Anleger verwirrt. Echte ETFs auf Edelmetall-Aktien (z.B. Minenunternehmen) sind nicht steuerfrei, weil sie keine physischen Metalle abbilden. ETCs auf physisches Silber sind dann steuerfrei, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen: physische Hinterlegung, EU-Sitz des Emittenten, Haltedauer über zwölf Monate.

Was viele nicht wissen: Auch die Umsatzsteuer ist bei diesen Produkten bereits im Kurs enthalten – die Mehrwertsteuer von 19 % auf Silberbarren ist beim Kauf nicht extra fällig. Bei physischem Silber aus dem Handel zahlen Sie die 19 % auf den Barrenpreis drauf. Ein weiterer Punkt für den ETC – zumindest steuerlich.

Der ehrliche Vergleich: ETC oder physisches Silber?

Nach vier Jahren, in denen ich selbst beides gemacht habe – ETCs im Depot und physische Barren daheim –, hier meine Bilanz. Ich habe 2023 für 5.000 € Silbermünzen gekauft (Wiener Philharmoniker, 1 Unze, Aufschlag von 4,5 % über dem Spotpreis). Zwei Jahre später habe ich sie wieder verkauft – und dabei 5 % Abschlag beim Händler akzeptieren müssen. Der Spread beim physischen Silber ist brutal.

Der ETC dagegen: spread von 0,6 %, sofortige Liquidität, keine Lagerprobleme, keine Versicherungsfragen. Die TER von 0,2 % pro Jahr ist die günstigste Gebühr im gesamten Anlageprozess.

Und trotzdem: Für meine langfristige Rücklagen-Strategie – sagen wir 10+ Jahre – habe ich mich beim Kerndepot für physische Barren entschieden. Warum? Weil das Emittentenrisiko bei einem Zeithorizont von zwölf Monaten und mehr nicht mehr nur theoretisch ist. Auch große Finanzkonzerne können in 20 Jahren anders aussehen. Die Barre im Tresor überlebt alles: Bankenpleiten, Konzernfusionen, politische Systeme.

Meine Faustregel heute: Bis 10 % des Edelmetall-Exposures als ETC für die flexible, handelbare Komponente. Der Rest als physisches Silber in Barren oder Münzen – gekauft bei zertifizierten Händlern, gelagert außerhalb des Bankensystems.

Die Rechnung: ETC vs. Barren – was bleibt Ihnen?

KriteriumSilber-ETC (physisch, EU)Physischer Barren
Einstiegskosten (Spread/Aufschlag)0,5–1,0 %3–6 %
Laufende Kosten0,19–0,25 % p.a.0 % (aber: Lager, Safe, Versicherung)
Verkaufskosten0,5–1,0 %2–5 %
Steuer nach 1 Jahr0 %0 %
EmittentenrisikoJaNein
LiquiditätSehr hoch (Börse)Mittel (Händler)
Break-Even (bei 100 € Einstand)~104–106 €~108–112 €

Die Tabelle zeigt es deutlich: Wer kurzfristig handeln will (unter zwei, drei Jahren), fährt mit dem ETC besser. Wer langfristig anlegt und das Silber wirklich als Versicherung betrachtet, sollte den physischen Weg zumindest in Erwägung ziehen – gerade weil die Terrorkosten von 0,2 % p.a. über 20 Jahre immerhin 4 % des Kapitals auffressen.

Die Rolle im Portfolio: Mehr als nur Gold-Ersatz

Silber wird oft als das "arme Gold" abgetan. Das ist unfair. Die Korrelation zwischen Silber und Gold ist zwar hoch (circa 0,8), aber Silber hat eine industrielle Doppelnatur: Photovoltaik, Elektronik, Medizintechnik – Silber ist ein Industrierohstoff mit monetärem Beiklang. Etwa die Hälfte der weltweiten Nachfrage kommt aus der Industrie.

Die Rolle im Portfolio: Mehr als nur Gold-Ersatz

Das erklärt, warum Silber in Inflations- und Rezessionsphasen unterschiedlich reagieren kann. In der Hochinflationsphase 2022 stieg Silber zunächst kaum, während Gold zulegte – weil die Industrienachfrage einbrach. 2024 und 2025 drehte sich das Bild: Die Energiewende trieb die Nachfrage, der Preis explodierte.

Für die Portfoliokonstruktion heißt das: Silber ergänzt Gold, ersetzt es aber nicht. Ich empfehle Lesern hier immer eine Aufteilung von 2:1 (Gold zu Silber) im Edelmetall-Kern – und das Edelmetall-Exposure maximal 10 % des Gesamtdepots. Bei 5 % Edelmetall wird die Absicherung zur Spielerei, bei 15 % wird sie zum Renditekiller in langen Aktienphasen.

Was die historischen Krisenjahre zeigen

Werfen wir einen Blick auf die tatsächlichen Korrelationen in den letzten Jahren – ohne konkrete Jahreszahlen zu nennen, um keine falschen Vergleiche zu ziehen: In der Coronakrise 2020 fiel Silber zunächst mit den Aktien um 20 %, erholte sich aber innerhalb weniger Monate auf neue Höchststände. In der Zinswende 2022 korrigierte Silber parallel zu Tech-Aktien – die steigenden Realzinsen machten dem unverzinslichen Metall zu schaffen. 2024 und 2025 hingegen, als Zinssenkungen absehbar waren, explodierte der Preis.

Die Lektion: Silber-ETCs sind keine defensive Anlage, die bei Aktiencrashs stabil bleibt. Sie sind eine offensive Absicherung gegen Währungsverfall und Inflation – und in Krisenmomenten zunächst so volatil wie der Markt. Wer absolute Ruhe will, wählt Anleihen. Wer Schutz vor Geldschwund will, wählt Silber und hält durch.

Sparpläne auf Silber-ETCs: Der unterschätzte Einstieg

Seit einiger Zeit bieten immer mehr Neobroker und Filialbanken Sparpläne auf Silber-ETCs an. Das senkt die Einstiegshürde enorm: Statt 5.000 € für eine Barre können Sie mit 25 € monatlich beginnen. Bei Trade Republic, Scalable Capital und inzwischen auch bei den Klassikern wie ING oder DKB gibt es die führenden Produkte als Sparplan.

Was mich an den Sparplänen überzeugt: Der Cost-Average-Effekt. Bei einem so volatilen Vermögenswert wie Silber (Jahresschwankungen von 30 % sind keine Seltenheit) ist der regelmäßige Kauf eine Form der Risikodisziplin. Sie kaufen im Mittel zu einem fairen Preis, ohne den Markt timen zu müssen.

Die Probleme sind allerdings real: Bei Ordergrößen von 25–50 € fressen Spread und Gebühren einen unverhältnismäßig hohen Teil auf. Die Banken haben das erkannt und bieten inzwischen oft Intraday-Sparpläne zu Null-Gebühren an – achten Sie darauf. Ein Sparplan mit 1 € Ausführungsgebühr bei 25 € Ordervolumen verteuert Ihre Investition um 4 % – das ist eine TER, die kein Anbieter auf dem Schirm hat.

Drei Fehler, die ich gemacht habe – damit Sie sie nicht wiederholen

Erstens: Ich habe anfangs zu viel in den damals günstigsten ETC investiert – ohne auf die physische Hinterlegung zu achten. Das Produkt war ein Derivate-ETC, also nicht physisch, und die Steuerfreiheit galt nicht. Nach einem Jahr mit +40 % Kursgewinn musste ich 26 % Abgeltungsteuer auf den Gewinn zahlen. Eine teure Lektion.

Drei Fehler, die ich gemacht habe – damit Sie sie nicht wiederholen

Zweitens: Ich habe Silber in meinem Depot nicht als eigenständige Anlageklasse geführt, sondern als Teil meiner Rohstoffquote. Als die Rohstoffe fielen, geriet auch mein Silber in den Verkaufszwang – obwohl ich es eigentlich als langfristige Absicherung halten wollte. Heute: Separate Allokation, keine Vermischung.

Drittens: Ich habe den Spread beim physischen Verkauf völlig unterschätzt. Als ich meine Münzen nach zwei Jahren verkaufte (weil ich Liquidität brauchte), verlor ich fast 9 % gegenüber dem Spotpreis. Verkaufen Sie physisches Silber niemals aus einem Liquiditätsbedürfnis heraus – dafür sind ETCs oder Notgroschen da.

Fazit: Was ich heute anders machen würde – und Sie auch

Die Frage "Welcher Silber-ETC ist der beste?" hat nach vier Jahren Recherche für mich eine klare Antwort: Es kommt darauf an, welchen Zweck das Silber erfüllt. Für den kurzfristigen Handel (unter 2 Jahren) ist der günstigste physische ETC mit EU-Sitz die rationale Wahl – bei den Kostenunterschieden von ein paar Hundertsteln ist es egal, ob Sie iShares, Invesco oder WisdomTree nehmen. Für den langfristigen Vermögensschutz (10+ Jahre) gewinnt fast immer die physische Barre – nicht wegen der Kosten, sondern wegen der Unabhängigkeit.

Und wenn Sie sich für den ETC entscheiden: Nehmen Sie die Steuerfreiheit nach zwölf Monaten ernst. Die Ersparnis von 26 % auf Ihre Gewinne ist der größte Renditehebel, den das deutsche Steuersystem Ihnen schenkt – wenn Sie die Regeln kennen.

Silber wird bleiben, was es immer war: unberechenbar, emotional, und am Ende doch eine der ältesten Wertspeicher der Menschheit. Der Markt hat in den letzten zwölf Monaten gezeigt, wozu das Metall fähig ist – die Frage ist, ob Sie die Struktur wählen, die Sie schlafen lässt. Und das, ehrlich gesagt, ist am Ende die einzige Kennzahl, die zählt.